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Bei Einsätzen mit Arbeitsbühnen sind die Anforderungen beim Thema Sicherheit besonders hoch.
Bei den Bemühungen, ihren Mini-Teleskoplader auch für weitere Anwendungsbereiche ausserhalb der reinen Landwirtschaft attraktiv zu machen, ist der Fa. Thaler GmbH & Co.KG ein weiterer Schritt nah vorne gelungen, denn der Mini-Teleskoplader, Modell 48T18, bestand den von der DEKRA durchgeführten Standsicherheitstest und der Hersteller erhielt somit das Zertifikat über den Standsicherheitsnachweis.
Die Firma Thaler als Nr. 3 in Europa, ansässig im oberbayrischem Polling, ist mehr für den Bau von Knickladern bekannt, aber erst das neue Maschinenkonzept des ungeteilten Fahrzeugrahmens bei dem 48T18 erlaubte die Zertifizierung bei den hoch gesteckten Sicherheitsanforderungen.
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Dieses Trägerfahrentwickelt dieses Trägerfahrzeug eine hervorragende Geländegängigkeit und bietet darüber hinaus eine hohe Standsicherheit in unebenem Gelände oder auf ab- und ansteigenden Straßen.
Der Lieferant der Arbeitsplattform ist der bekannte Hersteller von Arbeitsgeräten, die Firma Bressel und Lade. Das Modell BLA I wurde am Teleskoparm angebaut und mit ihr alle Tests durchgeführt, sie ist somit die einzig zugelassene Arbeitsplattform auf unserem Seiten-Teleskoplader‘, so der Inhaber und Geschäftsführer Manfred Thaler, der den Test mit großer Aufmerksamkeit verfolgte und das positive Ergebnis mit Zufriedenheit zur Kenntnis nahm. Noch ein Wort zur technischen Ausstattung der Arbeitsplattform BLA I (Breite 1300mm, Tiefe 860mm, Höhe 1100mm), sie hat eine selbstschließender und verriegelnder Einstiegstür und ist für eine Tragkraft von 250 kg (2 Personen + Werkzeug) ausgelegt. Für Arbeiten in geschlossenen Räumen gibt es noch einen oberen Schutzbügel als Option.
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Bild zeigt Lader in Sonderlackierung
und Sonderausstattung!
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Zur Agritechnica angekündigt, nun ist die Umstellung eingeleitet, die L/S/H-Modellreihe stellt eine Erweiterung der Lader-Baureihe um insgesamt 14 Modelle dar.
Produktpalette um und erweitert sein Programm von 13 Modelle auf 27 Modelle auf einen Schlag. Im Wesentlichen wurden die Vorderwagen überarbeitet, die es nun erlauben Schwingen mit verschiedenen Längen anzubauen.
Deshalb wurde diese Baureihe auch die L/S/H-Modelle benannt, die Buchstaben L, S und H befinden sich am Ende der neuen Modellbezeichnung wieder und wollen sagen: Beim L-Modell wird eine kurze Schwinge auf einen niedrigen Vorderwagen verbaut. Der Buchstabe ‚S‘ steht für Standard-Schwinge auf einem Standard-Vorderwagen und das ‚H‘ für hohe Hubhöhe bzw. eine lange Schwinge auf einem Standard-Vorderwagen.
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Der Hinterwagen wurde allerdings nicht vernachlässigt, im Gegenteil es wurden Verbesserungen vorgenommen, die der besseren Arbeitssicherheit, einem höheren Arbeitskomfort und auch besserer Leistungsdaten dienen. Das Knickgelenk wurde überarbeitet, die Motoraufhängung mit Hydrolagern versehen und ein Heckgewicht aus Gusseisen von 120 kg entwickelt.
‚Es war eine sehr komplexe Aufgabenstellung: Wir wollten die eigentliche Geometrie bei den Winkeln der Werkzeuge verbessern und gleichzeitig einen möglichst großen Pool gemeinsamer Bauteile bei allen Schwingen für ein schlankeres Teil-Management erreichen.
Das haben wir hinbekommen‘ so Herr Manfred Thaler, Geschäftsführer und Inhaber. ‚Denn bei der L/S/H-Baureihe ist die Werkzeug-Aufnahmeplatte ein und dieselbe, egal für welches Modell bis 48 PS, egal für welches Aufnahme-System, unser Thaler-System oder das Euro-8-System‘.
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Die L/S/H-Modellreihe erlaubt es dem Familien-unternehmen Thaler, Märkte zu bedienen, die außerhalb der Landwirtschaft angesiedelt sind, wie Garten- und Landschaftsbauer, Vermieter und auch Gebäudesanierer, also überall dort, wo auf engstem Raum gearbeitet werden muss.
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Ein Lader der 3to-Klasse, niedriger Körperbau des Frontwagens im Verhältnis zur Höhe des Lenkrades und eine kurze Schwinge mit geringem Abstand vom Vorderrad zur Schaufel für höhere Kipplasten. |
| 18.10.2016 |
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| EuroTier - Vorbereitungen bei Thaler auf Hochtouren |
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In diesem Jahr werden zwei Neuheiten
gezeigt: ein ganz neues Modell in der 4-Tonner-Klasse und ein neues Antriebskonzept für die Kleinst-Hoflader
Mit dem neuen Radlader 4275 rundet die Firma Thaler GmbH & Co. KG ihr Produktionsprogramm nach oben ab und verfolgt damit zwei strategische Ziele: Auf der einen Seite soll dieses Gerät die Marktakzeptanz der Marke Thaler in den neuen Bundesländern stärken, denn der neue 4275 zeigt Leistungsdaten, die auf die Arbeitsbedingungen der dortigen landwirtschaftlichen Gebäude in der Tierhaltung abgestimmt sind. Auf der anderen Seite bleibt der 4275 mit seinen Rahmendaten genau unterhalb einer Größe von Radladern, die von den kleinen Radlader-Modellen der Baumaschinen-Konzerne bereits besetzt ist. So hofft der Geschäftsführer Manfred Thaler, dass die gesamte Produktpalette auch für das Baugewerbe, Vermieter usw. interessant wird. Der 4275 bringt theoretisch 3.800 kg auf die Waage und wird von einem Yanmar-Motor mit 72 PS im Zusammenspiel mit einem Hydrostat des Herstellers Bosch-Rexroth angetrieben, der mit einem Dieselpartikelfilter die Abgasnorm TIER IV erreicht. Mit der schmalsten Bereifung hat er eine Außenbreite von 162 bis 180 cm bei einer Höhe über die Kabine von 244 bis 257 cm und einer Länge ohne Werkzeug von 458 cm. Zunächst wird es ihn mit einer Standard- und einer langen Schwinge geben ganz im Stil der bisherigen L/S/H-Modelle. Im Anschluss ist eine Version mit Teleskop-Arm geplant. Das Heck des Radladers bekommt ein abgerundetes Heckgewicht aus Guss und eine abgerundete Glasfaserhaube ganz im moderneren Stil seines kleinen Bruders, dem 3348.
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Die Schaufeldrehpunkthöhen reichen bei der Standardschwinge, je nach Bereifung, 15-Zoll oder 18-Zoll, bis auf 3,35 oder 3,49 m hinauf. Auch wurden die Thaler-üblichen Leitgedanken bei der Maschinenkonzeption wie geräumiges Platzangebot und Service-Zugänglichkeit wieder einmal perfekt umgesetzt. Der 4275 wird ab März 2017 zur Verfügung stehen, nachdem die beiden Prototypen mehrere Hundert Stunden Arbeit geleistet haben.
Die zweite Neuheit wird der neue Antriebsstrang in den kleineren Thaler-Modellen 2320 und 2326 sein. Hier ist das Prototypen-Stadium überschritten und die Serienproduktion kann starten. Das eigentlich Neue in dem Antriebsstrang ist der Radialkolbenmotor, der den hydraulischen Druck in mechanische Kraft zum Fahren umsetzt. Er ersetzt die Hydromotoren auf den einzelnen Achsen bzw. die Hydromotoren auf den Radnaben und merzt somit die Schwächen aus, wie geringe Schubkräfte und geringe Höchstgeschwindigkeiten, die auf den Verlust des Wirkungsgrades im Hydrauliksystem zurück zu führen sind. Die Firma Thaler hat einen internen Test stattfinden lassen, bei dem die Schubkräfte der beiden Systeme getestet wurden: Der 2226 (Hydrostat-Antrieb mit je einem Hydro-Motor auf den Achsen) bringt als Schubkraft ca. 800 kN auf dem Boden und der 2326 mit Radialkolbenmotor im Antrieb ca. 1050 kN. Bei den Endgeschwindigkeiten ist die Fragestellung eindeutig: 2226 einstufig: 11 km/h, 2326, zweistufig, 18 km/h mit Luft nach oben. Er ist damit der einzige Hoflader in seiner Kategorie, der ohne Verlust in der Schubkraft die 18 km/h fährt. Allerdings ist das bereits eine sehr hohe Geschwindigkeit, wenn das Fahrzeug ganz schmal mit 92 cm da steht. Denn im Knicklader-Bereich gilt immer: je breiter umso sicherer.
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14.02.2018
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Thaler: Mini-Teleskoplader mit seiner eigenen Erfolgsgeschichte! |
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Der 48T18 in ständiger Weiterentwicklung
Der von Thaler seit Ende 2013 gebaute Mini-Teleskoplader mit der Modelbezeichnung 48T18 gehört zu den großen seiner Kategorie. Der 4-Zylinder-Motor von Yanmar treibt einen Hydrostat von Bosch-Rexrodt, beides sehr gut auf einander abgestimmt. Mit seinem Eigengewicht von 2900 kg findet er Platz auf einem Hänger und kann auch über größere Strecken transportiert werden.
Seine Weiterentwicklung ist beeindruckend. Bereits im Mai 2015 wurde er mit einer Heckhydraulik vorgestellt, einige Wochen später präsentierte der bayerische Hersteller einen Standsicherheitsnachweis vond er DEKRA für den Betrieb des Mini-Teleskopladers mit einer Arbeitsbühne im Zwei-Mann-Betrieb, einer in der Kabine, der andere in der Arbeitsbühne. Bei einer Höhe des Schaufeldrehpunktes von 4,9 m hat nun der Mann in der Arbeitsbühne einen Schulterhöhe von ca. 6,5 m, eine gute Reichweite bei den verschiedenen Arbeiten eines Landschafts- u. Gartenbauers.
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Und kürzlich wurde der Einsatzbereich nochmal erweitert. Der TÜV Süd stellte dem Mini-Teleskoplader ein Gutachten zur Erlangung einer Einzelbetriebserlaubnis gem. § 21 StVZO aus, in dem steht unter Punkt 5: LOF. ZUGM. GERAETETRAEGER und unter Q1 = Anhängelast auflaufgebremst: 4000 kg und unter Q2 = Anhängelast ungebremst: 750 kg, im Allgemeinen auch bekannt als Traktorzulassung. ‚Selbstverständlich haben wir verschiedene Optionen mit anbauen müssen, sowohl für den Standsicherheitsnachweis als auch für die Traktorzulassung‘, so äußerte sich hoch zufrieden der Geschäftsführer und Inhaber, Herr Manfred Thaler. Für die Traktorzulassung sind notwendig: eine geschlossene Kabine und die TÜV-Beleuchtung einschließlich der Bremslichter und einer Steckdose (7- oder 13-polig) im Heck sowie ein Automatik-Zugmaul. Für den Standsicherheitstest werden einige Sicherheitsventile und Bypässe mit eingebaut. In beiden Fällen kontrolliert ein Mitarbeiter die Ausführung des Mini-Teleskopladers und stellt im Anschluss ein Zertifikat aus.
In Sachen Komfort wurde ebenfalls Fortschritte gemacht. Dämmungsmaterial innen und außen sorgt für ein angenehmeres Arbeitsklima in der Kabine bei durschnittlich 79 Dezibel.
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Bild zeigt Lader in Sonderlackierung
und Sonderausstattung!
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| 15.11.2018 |
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| Knicklenker mit Allradlenkung |
Der wohl standfesteste Knicklader oder der wohl wendigste allradgelenkte Radlader der Welt.
Auf diese Kurzformel könnte man sich einigen, denn der Radladerbauer Thaler GmbH aus dem oberbayrischem Polling hat diese beiden Lenkarten in einem Radlader vereinigt und nach knapp zwei Jahren Testphase im Zusammenspiel der Lenkarten der Prüfungskommission des Innovationswettbewerbes zur Galabau 2018 vorgestellt.
Das Resultat wurde nun am Mittwoch, 12. September 2018 bekannt gegeben.
Die Prüfungskommission schloss sich der Argumentation in Sicherheitsfragen an. Deshalb erhielt Herr Manfred Thaler für den Knick- und Hoflader 3248T – 5A mit SPS im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Innovationsmedaille durch Herrn Jürgen Hoppe Mitglied der Bewertungskommission der GaLaBau-Innovations-Medaille, und BGL-Vizepräsident Gerald Jungjohann.
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Denn das wesentliche Merkmal des Radladers 3248T-5A mit SPS (Secure Power Steering) ist die Kombination der Vorteile beider Lenkarten (Allradlenkung oder Knicklenkung) in einem Lader.
Dadurch ergeben sich eine sehr gute Wendigkeit mit einem Innenradius von nur 760 mm für ein 3-to-Fahrzeug bei einer gleichzeitigen Minimierung des Risikos auf die Seite zu fallen aufgrund des reduzierten Knickwinkels in der Knicklenkung. Das führt zu einer wesentlichen Verbesserung der Arbeitssicherheit für den Fahrer.
Darüber hinaus lassen sich bei dem Radlader fünf Lenkarten (Einzellenkarten, aber auch die Kombination) auch situationsbedingt separat per Knopfdruck einschalten. ‚Nun geht der 5-Achslenker, wie er betriebsintern genannt wird, noch auf weitere Messen und Vorstellungen im europäischen Ausland, um sich anschließend in den Vorführungen zu bewähren‘, so hieß es bei dem Meinungsaustausch der Experten der Fa. Thaler.
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| 01.02.2019 |
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| Thaler-Lader - Neues Modell 2438 mit Abgasreinigung |
Er war der einzige bei der Eurotier im November 18 ausgestellte Lader der 2-to-Klasse, der mit der von Yanmar entwickelten Abgasreinigungstechnologie die Norm der Stufe/Stage V erreicht. Und jetzt geht er zur Equitana.
Ja, am 1. Januar 2019 tritt europaweit die neue Abgasstufe 5 in Kraft. Sie legt für alle motorisierten Fahrzeuge, Maschinen und Geräte, die nicht als Straßenfahrzeuge gelten, strengere Grenzwerte für den Ausstoß von Luftschadstoffen fest. Das gilt auch motorisierte Fahrzeuge zwischen 19 bis 37 kW (26 bis 50 PS), also ebenfalls für die klassischen Hoflader mit einem Betriebsgewicht vom knapp 2 Tonnen bis hin über 3 Tonnen.
‚Und das ist unser Kerngeschäft, also haben wir uns früh damit beschäftigt‘, so der geschäftsführende Inhaber, Herr Manfred Thaler, ‚Wir wollten unbedingt mit zu den ersten gehören, die diese umweltfreundlichere Technologie im Lader zeigen kann. Immerhin sorgt die Abgasreinigung der Abgasstufe V für eine Reduzierung von über 90 % der Rußpartikel und auch weit weniger Stickoxide. Das ist richtig spürbar in der Nase, besonders in großen geschlossenen Gebäuden‘.
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Im neuen Modell 2438 ist also ein Yanmar-Motor mit 38 PS verbaut, der über Common-Rail Einspritzung mit Abgasrückführung und einem recht großen Dieselpartikelfilter, bestehend aus Diesel-Oxidations-Katalysator (DOC) und eigentlichem Dieselpartikelfilter die hochgesteckten Ziele der Abgasreinigung erreicht.
Aufgrund des Platzbedarfs für die Abgasreinigung ist der Motorraum im Heckchassis größer geworden. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ohne Abgasreinigung hat der 2438 mit Abgasreinigung in der Baulänge um 18 cm gewonnen (je nach Schwinge auf 3,27 bis 3,60 m), die Breite mit 1,12 m und die Höhe 2,21 m konnten beibehalten werden. Der Lader hat beim Betriebsgewicht um 180 kg zugelegt, was zusammen mit dem längeren Heckwagen natürlich zu höheren Kipplasten führt.
Das Heck bilden das Kontergewicht und die neue GFK-Haube, die den großen Partikelfilter mit abdeckt und sich zur rechten Seite öffnen lässt.
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| 03.04.2020 |
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| Thaler-Lader bereits Abgasstufe V ready |
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Umstellung umgesetzt ohne Verlust an Spritzigkeit.
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Das Ende der Übergangsperiode ist zum Greifen nah, ab dem 01.07.2020 dürfen nur noch Motoren der EU Abgasstufe V verbaut werden. In der Klasse von 26 PS (19KW) aufwärts gelingt das nur mit einer Common-Rail-Einspritztechnik und einer Abgasreinigung. Das ist der Grund für einen höheren Raumbedarf und damit für einen aufwendigen Umbau des Heckwagens. ‚All diese Arbeiten sind jetzt für die ganze Produktpalette abgeschlossen.‘ so der geschäftsführende Inhaber, Herr Manfred Thaler. ‚Wir haben minutiös darauf geachtet, die Abstufungen innerhalb der gesamten Produktpalette trotz Abgasreinigungstechnik bei zu behalten, ohne groß gedrosselte Motoren verbauen zu müssen‘
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Bei der Motorentechnik setzt die Fa. Thaler GmbH & Co. KG auf seinen Langzeit-Motoren-Lieferanten, der Fa. Yanmar. Dieser überzeugte mit einem durchdachten Motorenkonzept und hochpräzisem Fertigungsverfahren. Es konnte so der Schmierölverbrauch und auch die Aschebelastung drastisch reduziert werden. Deshalb kündigt Yanmar für den DPF 6000 wartungsfreie Arbeitsstunden an.
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